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A. Lange & Söhne Große Lange 1 „Luna Mundi“

Große Lange 1 "Luna Mundi" ist ein Set mit astronomischen Luxusuhren von A. Lange & Söhne.

Ein exklusives Set

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A. Lange & Söhne Große Lange 1 „Luna Mundi/Ursa Major“ (Weißgold)

Die Große Lange 1 „Luna Mundi“ wird nur im Duo, nämlich als Set mit zwei Uhren — Luna Mundi/Ursa Major (Großer Bär) in Weißgold sowie Luna Mundi/Southern Cross (Kreuz des Südens) in Rotgold — in einem kostbaren Holz-Etui geliefert. Die einzigartige Mond- und Sternenkunde von A. Lange & Söhne mit dem kontinuierlichen Mondphasenantrieb und mit der jeweils richtigen Monddarstellung für die nördliche und für die südliche Hemisphäre ist auf 101 Exemplare limitiert.

Das exklusive Uhrenpaar wartet mit dem patentierten Großdatum und dem traditionellen Doppelfederhaus für mehr als drei Tage Gangdauer auf. Alle typischen Lange-Qualitätsmerkmale lassen sich unter dem Saphirglasboden en détail bewundern: Glashütter Dreiviertel-Platine aus naturbelassenem, kreuzgewalztem Neusilber, verschraubte Goldchatons, handgebläute Schrauben, handgravierter Unruhkloben mit Schwanenhals-Feinregulierung und stoßsicher gelagerter Schraubenunruh, von Hand anglierte und polierte Kanten der Platinen und eine aufwendige Oberflächendekoration.

Die Uhren wurden von 2003 bis 2004 gefertigt.

Zur Mond- und Sternenkunde

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Kaliber L901.8

Jahrhundertelang war es bestenfalls Seefahrern und Weltreisenden aufgefallen, daß sich der Blick zum Himmel mit dem Standort gravierend verändert. Vor allem: daß die zu- und abnehmende Sichel des Mondes den Menschen der nördlichen und südlichen Hemisphäre jeweils spiegelbildlich erscheint. Nur Vollmond und Neumond erleben beide Hemisphären gleich. Die traditionell auf der Nordhalbkugel beheimatete Uhrenindustrie hat diesen Umstand bisher weitgehend vernachlässigt. Es brauchte, in einer zunehmend globalisierten Welt, den Impuls des Südens, um das nördliche Privileg einer realistischen Mondphasendarstellung zu beenden.

Die Große Lange 1 „Luna Mundi“ ist die reizvolle Antwort von A. Lange & Söhne auf das geradezu historische Versäumnis. Das Uhrenpaar im neuen, 41,9 Millimeter großen Lange 1-Gehäuse mit der jeweils sinnrichtigen Darstellung des Mondverlaufes für die nördliche und südliche Hemisphäre wird genau 101 Mal als Set offeriert – als „Luna Mundi/Ursa Major“ im kühlen Gehäuse aus Weißgold für die Monddarstellung der nördlichen Hemisphäre und als „Luna Mundi/Southern Cross“ im warmen Ton des Rotgoldgehäuses für die südliche Hemisphäre. Die zwei dominanten Sternbilder am nördlichen und südlichen Himmel, Großer Bär und Kreuz des Südens, symbolisieren jeweils auf dem Zifferblatt und auf der dazugehörigen Mondphasenscheibe die beiden Darstellungsformen.

Mit dem Mond wandern auf der Scheibe auch jene zwei Sternbilder über die kleine Bühne im dezentralen Sekundenkreis, um die sich seit der Antike die ältesten Mythen der Menschheit ranken: Der Große Bär (Ursa Major) als drittgrößtes Sternbild überhaupt enthält mit seinen sieben hellsten Sternen den in Mitteleuropa so bezeichneten Großen Wagen, die Engländer sprechen vom Großen Pflug, die Amerikaner vom Großen Schöpflöffel. Der römische Dichter Ovid hat in seinen „Metamorphosen“ die Geschichte der Nymphe Kallisto erzählt. Nachdem sie sich Zeus hingegeben hatte, wurde sie von Diana in einen Bären verwandelt – dem auferlegt worden war, niemals den erfrischenden Okeanos, also den Ozean, zu erreichen. Als zirkumpolares Sternbild ist der Große Bär stets über dem Horizont zu sehen und erreicht somit niemals das Wasser. Ein astronomisch eher kleines, aber auf der Südhalbkugel sicher das berühmteste Sternbild ist das Kreuz des Südens (Southern Cross), mitten im hellen Band der Milchstraße. Es wurde zur Zeit von Ptolemäus noch zu den Kentauren gezählt, gewann aber durch seine auffällige Form in den Augen der Seefahrer des 16. Jahrhunderts die Bedeutung als eigenständiges Sternbild für die Navigation, da es die Richtung nach Süden weist.

Die uhrmacherische Realisierung

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A. Lange & Söhne Große Lange 1 „Luna Mundi/Southern Cross“ (Rotgold)

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Kaliber L901.7

Zum ersten Mal im vergrößerten Gehäuse kommt mit beiden Uhren auch der bereits im Vorjahr präsentierte kontinuierliche Mondphasenantrieb der Lange 1 zum Einsatz. Dahinter stehen die beiden Kaliber-Varianten L901.8 für die Nordhemisphäre und L901.7 für die Südhalbkugel, das den Drehsinn der Mondscheibe über ein zusätzliches Zahnrad umkehrt. Dem Uhrenpaar gemeinsam ist somit auch die erstmals 2002 in der Lange 1 Mondphase realisierte Monddarstellung, die unserem wirklichen Blick auf den Erdtrabanten wohl am nächsten kommt. Der auf- und untergehende Mond im Sekundenkreis ist nämlich immer in Bewegung, solange die Uhr läuft. Die Anzeige wird nicht ein oder zwei Mal in 24 Stunden stufenweise weitergeschaltet. Sie ist vielmehr an das Kontinuum des Stundenrades angeschlossen und somit — für das Auge allerdings kaum wahrnehmbar — immer in Bewegung.

Aufgrund der äußerst hohen Genauigkeit des Getriebes wird die synodische Umlaufzeit des Mondes um die Erde von durchschnittlich 29 Tagen, 12 Stunden, 44 Minuten und 3 Sekunden so genau dargestellt, daß sich der getriebebedingte Anzeigefehler auf 1,9 Sekunden pro Tag oder 57 Sekunden pro Mondumlauf reduziert und somit einen Fehler von nur einem Tag in 122,6 Jahren zeigt. Mit dem zwischen „7 und 8 Uhr“ im Gehäuse versenkten Drücker kann die Mondphasen-Anzeige bei Bedarf oder nach längerem Stillstand der Uhr neu eingestellt werden.

Unter Verwendung eines Textes von A. Lange & Söhne

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