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A. Lange & Söhne Tourbograph „Pour le Mérite“

Bild: A Lange & Söhne Tourbograph Pour le Merite

A. Lange & Söhne Tourbograph „Pour le Mérite“
© A. Lange & Söhne

Bild: A Lange & Söhne Tourbograph Pour le Merite Gold

A. Lange & Söhne Tourbograph „Pour le Mérite“ Gold, Homage to F.A. Lange
© A. Lange & Söhne

Lange L903.0
© Lange

Bild: Lange L903.0 RS

A. Lange & Söhne Tourbograph „Pour le Mérite“ (Rückseite)
© A. Lange & Söhne

Bild: Lange L903.0 SchwingsystemZB

Kaliber Lange L903.0
Ansicht Schwingsystem, Zifferblattseite
© A. Lange & Söhne

Rattrapante-Chronograph mit Tourbillon von A. Lange & Söhne

Erste Präsentation im Jahre 2005

Anläßlich des 15-jährigen Jubiläums der Wiedergründung von A. Lange & Söhne, zum 7. Dezember 2005, präsentierte die traditionsreiche Glashütter Manufaktur mit dem Tourbograph „Pour le Mérite“ eine Uhr der Superlative, um ihr ganzes Können und ihre uhrmacherische Brillanz wie in einem repräsentativen Querschnitt zu demonstrieren. Zum ersten Mal in der Uhrengeschichte vereinigt eine Uhr die folgenden Feinheiten in den Dimensionen einer Armbanduhr: Antrieb über Kette und Schnecke, Tourbillon und Rattrapante-Chronograph. Rattrapante heißt: Mit Hilfe des feinen, übereinander liegenden Zeigerpaars aus der Zifferblattmitte lassen sich Additionszeiten bis 30 Minuten sowie beliebig viele Zwischenzeiten auf die Sechstelsekunde genau stoppen.

Zur Marktreife gebracht wurde diese Uhr von Reinhard Meis, einem bekannten Sachbuchautor und Uhrmacher, sowie einem Team von Mitarbeitern und Konstrukteuren.

Die Herstellung war derart aufwendig, daß die ersten Exemplare erst Ende 2006 fertiggestellt wurden. Auch danach konnte pro Monat nur etwa ein weiterer Zeitmesser die Fertigung verlassen. Insgesamt wurde die Auflage auf 101 Exemplare limitiert.

Das Herz der Uhr ist das Handaufzugs-Manufakturwerk L903.0. Die faszinierende Bewegung des Tourbillon-Drehgestells läßt sich sowohl von der Zifferblattseite her als auch durch den Saphirglas-Boden beobachten. Durch den Boden ist außerdem der Chronograph-Rattrappante-Mechanismus und darunter der Antrieb über Kette und Schnecke zu bewundern.

Das Uhrgehäuse wird zuerst ausschließlich aus Platin gefertigt. (Geplant sind nach 51 Platinmodellen weitere 50 in Gold.)

Wie auch bei dem Tourbillon „Pour le Mérite“ spielt auch hier der Namenszusatz auf den preußischen Verdienstorden an, der von Alexander von Humboldt inspiriert und von König Friedrich Wilhelm IV 1842 für überragende Leistungen auf dem Gebiet der Wissenschaft ausgeschrieben wurde. Und was diese Uhr betrifft, so ist die Bezeichnung wahrlich angemessen. Die Konzeption dieser Uhr beruht übrigens auf Plänen des Mitbegründers der neuen Lange-Ära, Günter Blümlein, der 2001 durch eine tödliche Krankheit mitten aus seinem fruchtbaren Schaffen gerissen worden war. Nun ist sie von ihren Erbauern ausdrücklich dem bedeutenden Uhrenvisionär gewidmet worden.

„165 Years – Homage to F.A. Lange“

Zu Beginn des Jahres 2010 wurde im Rahmen der Jubiläumskollektion „165 Years – Homage to F.A. Lange“ eine auf 50 Stück limitierte Sonderserie des Tourbographen präsentiert, diesmal mit einem neuartigen, exklusiv für Lange entwickelten Gehäusematerial. Mit einer Vickers-Härte von über 300 ist das honigfarbene, exklusiv für Lange entwickelte 18-karätige Gold etwa doppelt so hart wie andere Goldlegierungen.

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