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Jaeger-LeCoultre Duomètre à Chronographe

Bild: Jaeger-LeCoultre Duometre a Chronographe

Jaeger-LeCoultre Duomètre à Chronographe

Bild: JLC 380

Kaliber JLC 380

Armbanduhr von Jaeger-LeCoultre

Dieser Eindrücker-Chronograph wartet mit einer hochinteressanten technischen Neuerung auf: Er verfügt über das neu konzipierte Handaufzugswerk Kaliber JLC 380. Dieses besteht faktisch aus zwei Uhrwerken mit separaten Federhäusern und Zeigerwerken - eines zur Anzeige der Uhrzeit und eines für die Stoppfunktion, jeweils mit 50 Stunden Gangreserve. Beide sind wie zwei Flügel parallel auf der Werkplatine angeordnet, daher die Bezeichnung "Zwei-Schwingen-Kaliber". Gekoppelt sind sie über das Zackenrad der "blitzenden" Sechstelsekunde, das wie ein Relais wirkt.

Um den Stoppmechanismus zu aktivieren, wird normalerweise eine Kupplung verwendet, die aber den Antrieb des Uhrwerks stört — durch die neue Konstruktion wird sie überflüssig. Weil die beiden Werksteile sich daher nicht gegenseitig beeinflussen, ist eine höchstmögliche Präzision der Funktion garantiert: Der Mechanismus springt bei Knopfdruck ohne die kleinste Verzögerung an.

Der Chronograph besitzt neben einer außergewöhnlichen Anzeige von Stunde, Minute und Sekunde zusätzlich eine digitale Stopp-Minutenanzeige und eine Seconde Foudroyante. Diese „blitzende Sekunde“ ist ein kleiner Zeiger zur Anzeige von Sekundenbruchteilen. Er vollzieht jede Sekunde eine Umdrehung in sechs Sprüngen. So können mit der Duomètre à Chronographe Zeiten bis auf die Sechstelsekunde genau gestoppt werden.

Diese Uhr wurde Mitte 2007 vorgestellt und 2008 zur Uhr des Jahres gewählt.

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Literatur

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