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Taschenuhr

In der Tasche getragene, kleinere Uhr (franz. Montre)

Die Entwicklung von Taschenuhren wurde erst möglich, nachdem im frühen 15. Jahrhundert der Federantrieb erfunden worden war. Die Form der Taschenuhr entwickelte sich aus den frühen Dosenuhren. Die Taschenuhren zur Zeit ihrer Erfindung waren rund, aus Eisen hergestellt und ca. 2 cm hoch, sowie ca. 6 cm im Durchmesser.

Anfangs wurden die Taschenuhren oft verdeckt getragen (Sackuhren).

Im 18. Jahrhundert gefertigte Taschenuhren sind dann schon oft Schmuckstücke, die repräsentativ offen am Gürtel (Châtelaine) getragen wurden.

Im 19. und frühen 20. Jhdt. wurden die Taschenuhren meist in der Westentasche aufbewahrt. Sie waren häufig auch mit Wecker-, Schlag- und Repetierwerken, mit Chronographen, Datumsanzeigen, Spielwerken und Automaten ausgerüstet.

Man unterscheidet bei Taschenuhren zwischen zwei Typen: offenem (Lépine) und geschlossenem (Savonnette) Typ.

Literatur

Kategorien: Fachbegriffe

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