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Die besten Uhren und Uhrenmarken

Vacheron Constantin Mercator

Vacheron Constantin Mercator
© Vacheron Constantin

Vacheron Constantin Mercator America
© Vacheron Constantin

Armbanduhr von Vacheron Constantin

1994 erschien zum 400-sten Todestag des Mathematikers, Philosophen, Geographen und Kartographen Gerhard Kremer (1512-1594), heute besser bekannt unter dem Namen Mercator, eine Jubiläumsuhr, die anders aussah als alle bislang bekannten Armbanduhren. Das emaillierte Zifferblatt zeigte eine damalige Landkarte von Mercator mit Europa, Afrika, Asien und Australien, darüber befanden sich zwei Zeiger in Gestalt eines Kartenzirkels, die als retrograde Stunden bzw. Minuten die aktuelle Zeit anzeigten.

Die Sonderedition Mercator America mit Platingehäuse, die eine Kartenabbildung von Amerika wiedergab, wurde in einer Auflage von nur 12 Exemplaren gefertigt.

Die Herstellung dieser Uhren erfordert einen ungewöhnlich großen Aufwand. So werden die Farben bei der Herstellung des Emaille-Zifferblatts Pigment für Pigment mit einem extrem feinen, aus zwei Zobelhaaren bestehenden Pinsel einzeln in punktförmige Vertiefungen eingebracht, die in einer Platte aus 22 Kt. Gold erzeugt worden sind. Der Emaillierungsprozeß erfordert dann 35 Erhitzungen auf 700-800° Celsius in einem Ofen sowie weitere Nachbearbeitungsschritte. Insgesamt dauert die Herstellung einer derartigen Kartendarstellung ganze zwölf Tage.

Die Uhren sind mittlerweile ein begehrtes Handelsobjekt bei Auktionen. Ihr Preis belief sich zu Beginn auf ca. $47.500 US-$ und erreicht inzwischen bis zu 60.000 $.

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Armband:

Literatur

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