Cimier

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Cimier Seven Seas Sextant
© Cimier

Schweizer Uhrenmarke


Der Uhrmacher R. Lapanouse gründete 1924 eine eigene Uhrenfirma. Diese stellte sogenannte Roskopf-Uhren her, das waren Uhren mit preisgünstigen Werken (benannt nach Georg Friedrich Roskopf).

Offiziell eingeführt wurde der Markenname Cimier (französisch: Helmschmuck) erstmals 1951. Bis 1957 wurden unter der Bezeichnung "Lapanouse-Cimier" kostengünstige Armbanduhren produziert. Aufgrund der günstigen Preise belief sich die Stückzahl pro Jahr auf 1 bis 1,2 Millionen Armbanduhren und über 21 Millionen „Stopper“ mit Stoppzeit ohne Rückstellung.

Während der Quarzkrise in den 1970er Jahren reagierte Cimier mit einer ganz eigenen Strategie: bei Zukauf der elektronischen Teile von spezialisierten Lieferanten und Beibehaltung der Fertigung der mechanischen Komponenten im eigenen Hause konnte man die Mechanik und Elektronik in den Uhrwerken anfangs noch erfolgreich kombinieren. Dennoch kam es, auch aufgrund der ungelösten Firmennachfolge, 1985 zur Einstellung der Uhrenproduktion.

Wiederbeginn im Jahr 2003

Im Jahr 2003 wurde die Marke von einem jungen Team neu lanciert. 2004, achtzig Jahre nach der Firmengründung im Baselland, präsentierten die neuen Verantwortlichen Robert Jaeger und Martin Bärtsch die Kollektion Cimier 1924, deren Namen an das Jahr der Firmengründung erinnert. Auch alle anderen Kollektionen der Marke tragen eine Jahreszahl, die entweder für die Firmengeschichte bedeutend ist oder den Zeitgeist reflektiert, an welchem sich das Design der Kollektion orientiert.

Das Unternehmen wirbt mit dem Slogan "Fascinating times" und arbeitet in diesem Kontext mit bekannten Schweizer Sportpersönlichkeiten, z.B. aus Fußball oder Skilauf, zusammen.

Weblinks

Anschrift

Montres Cimier AG
Chamerstraße 56
CH-6300 Zug
Tel. +41 (0)41 720 29 29
Fax +41 (0)41 720 29 25