Graham London

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Graham London (früher: The British Masters SA und Les Monts S.A.) ist eine Schweizer Uhrenfirma, die durch die Wiederbelebung der traditionellen britischen Marken Graham und Arnold & Son bekannt wurde.

Geschichte

Die Firma wurde 1995 als Les Monts S.A. durch den Bieler Ingenieur und Uhrmacher Eric A. Loth ins Leben gerufen, zusammen mit weiteren Uhrenliebhabern, darunter der ehemalige ETA- und SMH-Chef Ernst Thomke und Pierre-André Finazzi. Loth hatte zuvor einige Jahre in der Entwicklungsabteilung der Swatch Group gearbeitet und 1992 den Vorsitz von Bulgari Uhren übernommen. Weitere Beteiligte waren Max Imgruth, der Swatch in den USA gestartet hatte, sowie Jean-Pierre Jaquet.

Hinter dem Konzept der British Masters stand die Rückbesinnung auf die Tradition der berühmtesten britischen Uhrmacher, nämlich George Graham (16731751) und John Arnold (1736-1799). Die erste Kollektion von „Graham“ und „Arnold & Son“ kam 1998 auf den Markt.

Jaquet wurde verhaftet und verlor die Kontrolle über sein in La Joux-Perret umbenanntes Unternehmen im Jahr 2003, das jedoch weiterhin Arnold & Son und Graham belieferte. Finazzi schied aus, um Ellicott im Jahr 2008 neu zu starten.

Im Jahr 2001 wurde das Unternehmen umbenannt in The British Masters S.A., nachdem William Asprey als Investor, Vorsitzender und britischer Distributor hinzukam. Das Unternehmen startete neu mit zwei berühmten britischen Uhrenmarken, Arnold & Son und Graham. Die British Masters besitzen auch die Rechte an den britischen Namen Thomas Tompion, Daniel Quare, Thomas Mudge und Thomas Earnshaw.

Im Mai 2010 verkaufte die British Masters Arnold & Son an den Werke-Produzenten La Joux-Perret, mit Schwerpunkt auf der Marke Graham und mit Umbenennung der Firma in Graham London.

Marken

Weblinks