Greubel Forsey GMT

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Greubel Forsey GMT Platin
© Greubel Forsey
Greubel Forsey GMT Platin
© Greubel Forsey
Greubel Forsey GMT Titan
© Greubel Forsey
Greubel Forsey GMT Rotgold
© Greubel Forsey
Greubel Forsey GMT Weißgold
© Greubel Forsey

GMT ist eine Armbanduhr von Greubel Forsey.

Im letzten Jahrzehnt haben Robert Greubel und Stephen Forsey den Tourbillon-Mechanismus erforscht und weiterentwickelt. Nun haben sie das Tourbillon mit einer zweiten Komplikation, der GMT-Funktion verbunden und ein unverwechselbares Meisterwerk ganz à la Greubel Forsey geschaffen.

Das Interesse der kreativen «Inventeurs Horlogers» galt diesmal einer äußerst praktischen und sehr bekannten Funktion: Ihr neuestes Meisterwerk zeigt eine zweite Zeitzone und wird deshalb als GMT bezeichnet. Diese Abkürzung steht für Greenwich Mean Time: Um 12.00 Uhr GMT überquert die Sonne den Meridian von Greenwich, was in der Seefahrt als Referenzgröße der Zeitmessung festgelegt wurde. Getreu ihrer Philosophie und Strategie, gaben sich Greubel Forsey nicht mit der konventionellen Anzeige einer zweiten Zeitzone, in Form eines springenden Zeigers oder eines Hilfszifferblattes zufrieden. Als Premiere präsentiert Greubel Forsey eine dreidimensionale GMT-Realisierung in Form eines Globus, der sich innerhalb von 24 Stunden gegen den Uhrzeigersinn dreht, also genau wie die Erde sowie um die eigene Achse.

Dieses kleine technisch-poetische Meisterwerk ermöglicht die Wahrnehmung der Zeitzonen in Echtzeit. Durch eine polare Sicht auf den Globus werden alle Zeitzonen auf einen Blick erfasst. Um 12.00 Uhr in Grossbritannien, wenn in Rom oder Genf schon der Nachmittag beginnt, geht an der Ostküste der USA die Sonne auf und im Fernen Osten wird es langsam Abend. Ein Blick genügt, um sich zu informieren. Wer länger hinschaut, tut dies aus Freude an seiner Greubel Forsey GMT.

Ein kleines Fenster an der Außenseite des Gehäuses ermöglicht es, noch mehr zu entdecken und auch die südliche Halbkugel, sozusagen vom Äquator aus betrachten zu können, während sich die Erde um die eigene Achse dreht. Einzig die Antarktis entgeht dem Betrachter. Um den Globus optimal darzustellen, wurde er nicht an beiden Polen befestigt. Daher fiel die Wahl auf eine schwenkbare Struktur und die Befestigung am Südpol, was eine besondere Herausforderung war.

Die Rotation des sich frei um die eigene Achse bewegenden Globus sollte natürlich so zuverlässig und präzise wie möglich sein. Diese Bedingung konnte nur mit einem leichten und zugleich widerstandsfähigen Material erfüllt werden. Die Wahl fiel auf Titan, das mit höchster Präzision dreidimensional bearbeitet wird. So können die Kontinente in diesen Dimensionen gut erkennbar dargestellt werden.

Der Globus vermittelt keine astronomisch-wissenschaftlichen Informationen. Durch die Abbildung der Kontinente werden vielmehr die Zeitzonen mit GMT als Referenzgröße visualisiert. Dadurch läßt sich die gewünschte Information rasch ermitteln. Ob in der betreffenden Zeitzone Tag oder Nacht ist, kann so unkompliziert und einfach abgelesen werden.

Der Globus befindet sich bei Ziffer 8, das Tourbillon 24 Secondes bei Ziffer 5, beide jeweils in einer zusätzlichen Ausbuchtung. Eine dritte ist bei Ziffer 1 angebracht, was die Dynamik des Gehäuses subtil zur Geltung bringt, ohne die Kreisform zu durchbrechen. Die Stundenanzeige wurde im oberem Teil des Zifferblatts angesiedelt. Die Sekundenanzeige befindet sich bei Ziffer 2 und die Anzeige der Gangreserve bei Ziffer 3. Bei Ziffer 10 wird GMT-Funktion angezeigt.

Das GMT-Kaliber, welches speziell für diese Uhr entwickelt wurde, verfügt über einen um 25 Grad geneigten Käfig für den Tourbillon 24 Secondes, eine der wichtigsten patentierten Erfindungen von Greubel Forsey. Abgesehen von seinen chronometrischen Funktionen und seiner Zuverlässigkeit, ist vor allem die Realisierung auf kleinstem Raum bemerkenswert.

Die wichtigsten Herausforderungen an die «Inventeurs Horlogers» bestanden darin, die Anzeigen klar und nutzbringend darzustellen, die Funktionen so einfach wie möglich zu gestalten und den Zeitmesser nicht zu überfrachten. Deshalb befindet sich die Scheibe mit den 24 Zeitzonen auf der Unterseite des Uhrwerkes, wobei jede Zeitzone durch eine Stadt repräsentiert wird. Sommer- und Winterzeit können, sofern vorhanden, ebenfalls problemlos abgelesen werden.

Selbstverständlich werden ganz im Sinne der Tradition von Greubel Forsey sämtliche Einzelteile mit größter Sorgfalt verziert. In Handarbeit kommen traditionelle Techniken und Methoden zum Zug, die für das perfekte Finish sorgen. Dazu gehören Schleifen, Polieren, Glätten, Anglieren, Mattieren, Schwarzpolieren usw.

Kein Planetensystem ohne Sonne. Auf dem Zenith der Zeitzonen zeigt sie raffiniert, wie sich Technik und Ästhetik verbinden lassen, und bringt die Rückansicht des neuesten Meisterwerks von Greubel Forsey zum Leuchten.

Unter Verwendung eines Pressetextes von GF

Referenz:

GF05

Werk:

Handaufzugs-Manufakturwerk, 21.600 A/h
Tourbillon
? Lagersteine
Doppelfederhaus
Gangreserve 72 h

Gehäuse:

Rotgold, Weißgold, Platin oder Titan
Ø 43,5 mm, H 16,11 mm
Saphirglas bombiert und transparenter Gehäuseboden
Wasserdicht bis 3 atm

Zifferblatt:

Schwarz oder anthrazit

Funktionen:

Stunde, Minute, kleine Sekunde
Gangreserveanzeige über Kreisbogen

Armband:

Schwarzes handgenähtes Alligator-Band mit Faltschließe

Limitierung:

Platin- und Titan-Version je 11 Exemplare

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