Karbon

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Audemars Piguet Royal Oak Tourbillon und Chronograph "Concept Karbon"
mit Gehäuse aus geschmiedetem Karbon
© Audemars Piguet

Werkstoff


Unter Karbon wird im Uhren- und Technikbereich in der Regel Karbonfaser (Kohlenstoff-Faser, mißverständlich auch "Kohlefaser") verstanden. Dieser Werkstoff wird in jüngerer Zeit zunehmend für Uhren verwendet, zumeist für Zifferblätter oder Gehäuse. Er zeichnet sich durch besondere Bruchfestigkeit, Steifigkeit, Zugfestigkeit und Leichtigkeit aus.

Bei der Konzeptuhr Royal Oak Tourbillon und Chronograph "Concept Karbon" von Audemars Piguet ist nicht nur das Gehäuse, sondern sogar ein Großteil des Werkes aus Karbon gefertigt, das überdies geschmiedet werden konnte.

Ein völlig neuer Bereich eröffnet sich mit der Entwicklung von Nano-Karbonfasern, die noch um einiges widerstandsfähiger als die bisher bekannten Karbonfasern sind. Diese sind allerdings für hohe mechanische Belastungen vorgesehen, die zwar bei der Bedienung von Sportgeräten (Fahrradrahmen, Golfschlägern) auftreten, aber weder beim Bau noch beim Tragen von Uhren. Sie werden also allenfalls aus Marketinggründen bei Uhren eine Rolle spielen.