Leuchtfarbe

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Deutlich sichtbare Leuchtfarbe-Markierungen (Indizes, Zeiger) bei der Omega Seamaster 300 M GMT
© Omega

Nach- oder selbstleuchtende Leuchtfarben werden für Uhrenziffern, -Indizes und ggf. -Zeiger verwendet, die im Dunkeln abgelesen werden sollen.

Superluminova

Früher bestanden diese Leuchtfarben aus radioaktiven Substanzen, heute sind es meist lediglich phosphoreszierende Farben. Für den durchschnittlichen Alltagsgebrauch durchgesetzt hat sich das absolut ungefährliche und nicht radioaktive Superluminova, das über eine relativ lange Nachleuchtdauer verfügt und sich nicht aufbraucht.

Radium

Ältere Uhren-Leuchtzeiger, Zifferblätter und Skalen enthielten radioaktive Stoffe mit weiterreichender Strahlung. Diese stellten insbesondere dann eine Gefahr dar, wenn die Uhren ständig am Körper getragen wurden. Dies galt z.B. für das heute nicht mehr verwendete Radium.

Tritium

Verwendet wurde auch Tritium, erkennbar an einer Zifferblatt-Kennzeichnung mit "T". Diese findet sich meist am unteren Zifferblattrand bzw. im Zusammenhang mit "Swiss", etwa als Angabe "T < 25"; der Zahlenwert bezieht sich auf Milli-Curie als Maßeinheit für radioaktive Strahlung.

Tritium H3

Wo eine über das Alltagsübliche hinausgehende Zifferblattablesbarkeit im Dunkeln benötigt wird (z.B. bei Militäruhren), ist heute das von der Schweizer Firma mb-microtec entwickelte Beleuchtungssystem Tritium H3 gebräuchlich (Uhrenmarke: Traser). Hierbei sorgen Tritium-Gaslichtquellen für Beleuchtung: eine minimale Menge Tritiumgas - H3 - bringt die Leuchtelemente dauerhaft zum Leuchten, ohne externes Aufladen, Energiezufuhr oder Knopfdruck und 100 Mal stärker als alle vergleichbaren Leuchtsysteme.

Weblinks