Nanofaser

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Richard Mille RM 020
mit Platine aus Nanofaser
© Richard Mille

Werkstoff

Eine Erfindung mit Zukunftsperspektive

Nanofaser ist, wie alle Nanomaterialien, ein revolutionär neuer Materialtyp, der erst in den letzten Jahren entwickelt wurde und in Zukunft in vielen technischen und Herstellungsbereichen zu überraschenden Neuerungen führen wird.

Die einzelnen Fasern sind so dünn, daß sie nicht einmal mehr unter dem Mikroskop zu erkennen sind: Es handelt sich dabei um fadenförmige Graphitröhrchen mit einem Durchmesser von wenigen Nanometern (1nm = 1 Milliardstel Meter). Sie sind damit 200 bis 500 mal dünner als ein menschliches Haar.

Gleichzeitig sind Gewebe, die aus Nanofasern gebildet werden, enorm widerstandsfähig. Nanofasern könnten in Zukunft als neues Material zur Regeneration von Knochen und Knorpel genutzt werden, aber auch zur Herstellung extrem reißfester Seile.

Nano-Karbonfasern gelten als weitgehend unverwüstlich und sind jedem bekannten Material, z.B. Stahl, überlegen. Als einziger Nachteil gelten die zur Zeit noch exorbitanten Herstellungskosten.

Uhren mit Werkstoff Nanofaser

Im Uhrenbereich wurde Nano-Karbonfaser erstmals von Richard Mille bei seinem 2008 lancierten Taschenuhr-Modell RM 020 mit Tourbillon verwendet: hier ist die Platine des Uhrwerks aus diesem Material gefertigt.

Weblinks