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Moderne Uhr mit Goldgehäuse
© Parmigiani

Gold

Edelmetall

An Gold, dem wegen seiner Weichheit absolut friedlichen, weil zum Waffenbau ungeeignetem Metall, lernte der Mensch zum ersten Mal die Bearbeitung von Metall, wahrscheinlich schon vor der Steinzeit. Aufgrund seiner Seltenheit und auffallenden Farbe stilisierte er es zum Sinnbild der Sonne, des Lebens und des Glücks. In fast allen Kulturen ist das Wort für Gold entweder von der Farbe Gelb oder direkt von der Bezeichnung für Sonne abgeleitet.

Gold ist auf der Erde sehr gleichmäßig verteilt: die gesamte, 15 Kilometer «dünne» Erdkruste enthält eine durchschnittliche Anreicherung von 3 bis 5 mg pro Tonne. Das macht zusammen etwa 30 Milliarden Tonnen Gold. Ein Viertel davon ist im Meerwasser gelöst. Von dieser unvorstellbaren Menge des Edelmetalls, die aber mangels wirtschaftlicher Gewinnung zum größten Teil unerreichbar bleibt, wurden in den letzten 5000 Jahren lediglich 100.000 Tonnen gewonnen und verarbeitet.

Wegen seiner Weichheit wird Gold im Schmuckbereich fast nie in seiner reinen Form verarbeitet. Klassische Goldlegierungen für Schmuck gehören zu dem Dreistoffsystem Gold-Silber-Kupfer. Die Bezeichnung "Karat" für Goldlegierungen leitet sich aus dem alten 12er System ab ...

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