SSIH

Aus Uhren-Wiki: Die besten Uhren und Uhrenmarken
Wechseln zu: Navigation, Suche

SSIH (Société Suisse pour l’Industrie Horlogére SA)

Firmenverbund Schweizer Uhrenhersteller


1930 schlossen sich die Firmen Omega und Tissot zur SSIH-Gruppe zusammen. Lemania, Lanco, Cortebert, Rayville, Marc Favre und Hamilton kamen im Lauf der Jahre hinzu.

1971 erfolgte die Eingliederung der E.S.T.H. (Economic Swiss Time Holding) mit den Billiguhr-Marken AGON, Buler, Continental und Ferex. Mit dem Aufkommen von elektronischen Uhren im Laufe der 1970er Jahre brachen die Umsätze mit mechanischen Uhren der SSIH-Gruppe massiv ein (siehe: Quarzkrise).

1980 erteilten die Gläubiger-Banken dem Unternehmensberater Nicolas G. Hayek den Auftrag, die Gruppe zu restrukturieren. Dieser gab den Anstoß zur Verschmelzung der SSIH mit dem Konkurrenzunternehmen ASUAG. Es entstand ein Unternehmen mit dem Namen SMH. Entscheidend zu dessen Überleben und — in weiterer Folge zu dessen großem Erfolg — trug die Lancierung der Trenduhr Swatch bei (siehe: Swatch).

1998 wurde die SMH in Swatch Group umbenannt.