Sternwarte Glashütte

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Sternwarte Glashütte, historisches Foto

Sternwarte Glashütte


1904 bis 1910 errichtete die Glashütter Schülervereinigung Urania eine Sternwarte in Glashütte. Die Einweihung fand am 26. Juni 1910 statt.

Die Geschichte der Sternwarte Glashütte als Stätte der Uhren begann Ende der 30er Jahre mit Otto Lange, Enkel des Gründers der sächischen Uhrenindustrie Ferdinand Adolph Lange und Herbert Wempe, Inhaber der Chronometerwerke sowie der Uhrengeschäftskette Wempe. Sie begründeten gemeinsam die "Arbeitsgemeinschaft Sternwarte Glashütte" mit dem Ziel, eine Forschungs- und Weiterbildungsstätte für junge Uhrmacher sowie ein Reglage-Institut aufzubauen. Der zweite Weltkrieg macht diese Pläne zunichte. Die Sternwarte wird kommunales Eigentum und gerät in Vergessenheit, bis Kim-Eva Wempe und ihr Vater Hellmut Wempe 2001 mit dem Gedanken spielen, eine eigene Produktionsstätte für Chronometer in Glashütte zu betreiben.

Am 24. Januar 2005 saniert das Hamburger Familienunternehmen Wempe das Observatorium in Glashütte und richtet eine Betriebsstätte für Uhren sowie eine unabhängige Chronometerprüfstelle ein, die dem Landesamt für Mess- und Eichwesen Thüringen (LMET) sowie dem Sächsischen Landesamt für Mess- und Eichwesen (SLME) in Glashütte unterstellt ist.

Ab dem 4. Juli 2006 können hier Uhren amtlich nach der deutschen Norm DIN 8319 auf ihre Genauigkeit geprüft werden.

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