Drehlünette

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Taucherchronograph Sinn U1000 S mit Drehlünette
© Sinn
Navitimer mit Rechenschieber-Lünette
© Breitling

Eine drehbare Lünette.

Fliegeruhren

Bei Fliegeruhren ist sie beidseitig drehbar und mit einem deutlichen Markierungspunkt versehen.

Taucher-Lünette

Bei Taucheruhren ist sie nur einseitig (gegen den Uhrzeigersinn) drehbar. Vor dem Abtauchen stellt der Taucher die Nullmarkierung der Drehlünette auf die Position des Minutenzeigers. Beim Sehen auf die Uhr kann dann sofort die vergangene Tauchzeit abgelesen werden.

Der Grund für die Verstellung ausschließlich nach links liegt im Sicherheitsgedanken: Wird die Drehlünette während des Tauchgangs aus Versehen verdreht, dann wird sie immer eine scheinbar größere Tauchzeit anzeigen, und damit ist der Taucher bei der Berücksichtigung der Dekompressionszeit stets auf der sicheren Seite.

Rechenschieber-Lünette

Eine seltenere Form der Drehlünette sind die Rechenschieber-Lünetten, wie sie für zahlreichen Modellen von Breitling typisch sind, z.B. beim bekannten Modell Breitling Navitimer. Hier weist die Lünette eine logarithmische Skala auf. Wird der Drehring relativ zum feststehenden Teil verschoben, so sind Rechenvorgänge wie Multiplikation oder Division möglich (Addition wird zur Multiplkation, Subtraktion zur Division; siehe: Erläuterung mit Beispielen).