Tischuhr

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Uhrentyp


Viele der frühen Räderuhren hingen an Wänden oder standen auf Holzkästen, in denen die Gewichte abliefen. Im 15. Jahrhundert entstanden die ersten federgetriebenen Tischuhren, die – wie der Name bereits sagt - auf Tischen oder anderen Möbelstücken ihren Platz fanden. Charakteristisch für das 16. und 17. Jahrhundert war die Türmchenuhr mit aufwendig dekoriertem Gehäuse, oft aus vergoldeter Bronze, meistens auf Metallsockeln oder schwarz lackiertem Holz stehend. In diese Zeit des Frühbarocks gehören auch die Figurenuhren, bei denen kunstvoll gearbeitete Statuetten wie z.B. Tiere, Wagen und Schiffe spielerisch mit Geh- und Schlagwerken verbunden werden. Augsburg blieb bis in das 18. Jahrhundert führend in der Herstellung von Figuren- und Automatenuhren.

Die Tischuhr ist bis heute erhalten geblieben und in zahlreichen Varianten hergestellt worden. Heutzutage geht es oftmals weniger um die Technik, als um das Design. Daher werden moderne Tischuhren häufig mit Quarzwerken auf den Markt gebracht. Ein Klassiker der Tischuhren ist die von Jaeger-LeCoultre hergestellte Atmos, die ihre Antriebskraft nur aus der Veränderung des Luftdrucks bzw. der Lufttemperatur bezieht.

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